Die Strategietabelle und die Blackjack-Basisstrategie sollte dem Spieler in Fleisch und Blut übergegangen sein, bevor er sich an fortgeschritteneren Blackjack-Strategien, wie etwa das oft erwähnte Kartenzählen heranwagt. An Kartenzählen soll man sich erst dann heranwagen, wenn man die Basisstrategie auswendig und fehlerfrei beherrscht.

Ist dies der Fall, kann man sich die nächste Stufe wagen. Mit Kartenzählen kann man auch heute noch das Casino schlagen und fast sicher Gewinne einstreichen. Das Prinzip des Kartenzählens ist ein mathematisches, denn ein Deck mit verhältnismäßig vielen kleinen Karten begünstig den Geber und ein Deck voller hoher Karten wie etwa 10er und Asse dient den Spieler als Vorteil. Wenn man feststellt, dass eher hohe Karten im Deck sind, sollte der Spieler seine Wette erhöhen und es natürlich entsprechend vermindern, wenn es mit dem Casino ist.

Es steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Geber überzieht, sollten sich im Stapel relativ viele hohe Karten, Assen, Zehner und Bildkarten befinden aber der Spieler kann meist rechtzeitig halten. Im anderen Fall wird der Geber, wenn das Deck viele kleine Karten enthält, selten überziehen. So kann der Spieler immer seine Spielstrategie der jeweiligen Situation anpassen, wenn er weiss, ob das Deck ein Übergewicht hohen oder niederen Karten zeigt.

Der Geber muss immer bis Soft 17 ziehen. Und sollte er etwa 10,6 halten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er sich überkauft, wenn 10er-Karten dominieren und der Kartenzähler hat einen Vorteil über das Casino.

Beim Kartenzählen muss man sich nicht jede einzelne Karte, die von einem 6er-Deck-Schlitten gespielt wurde, merken. Die verschiedenen Strategien teilen den Karten verschiedene Punktewerte zu und so wird festgestellt ob hohe oder niedere Werte überwiegen.

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